Interview ARTEFAKT Nummer 5

A: Artefakt - B: Batchas


Bevor Robert Massé unter dem Namen Batchas 1993 seine erste CD "Tahafut Ul-Tahafut" auf dem eigenen Label Scrotum Production herausbrachte, war er ein eifriger Tape-Täter. Von Elektroakustikern wie von frühen Industrial-Pionieren gleichermassen fasziniert, zog es ihn schnell von der Bontempi-Kindergitarre zum eigens produzierten Klangoutput. In den 80ern verbrachte er einige Jahre in Berlin, wo der damals aktuelle Sound von TG, den Neubauten etc. das eigene Schaffen pragte. Heute lebt Robert seit 7 Jahren in Zürich, wo er zu einer wichtigen Szenefigur geworden ist, nicht nur wegen seiner Tätigkeit im Plattenladen Jamarico. Aber auch die sollte Spuren in seiner Musik hinterlassen. Denn über die Tätigkeit im Plattenladen kommt der unter zahlreichen Pseudonymen arbeitende BATCHAS mit den unter schiedlichsten Musikstilen in Berührung. Gerade die Techno-Explosion übt einen starken Einfluss auf seinen bisherigen Stil der düster-flächigen Kompositionen aus und bewirkt einen leichten Richtungswechsel, der allerdings viel von dem einlöst, was so manche selbsternannte Experimentierer nur versprechen. Vor allem die letzte CD unter dem Pseudonym FREQ 63 und die EP "Genetic" (beide bei Oblique Soundscapes/Noise Museum) stellen eins klar: Ein echtes Talent der elektronischen Reduktion ist hier am Werke, das man getrost auch neben Platten von Rastermusic stellen kann.

A: Die Hörgewohnheiten der Leute haben sich über den Einzug von elektronischer Musik und Techno sehr gewandelt. Allerdings stagniert die sogenannte Experimental- und/oder Industrial-Szene immer noch grösstenteils auf einem Level, wo man doch eigentlich ganz neue Bereiche erschliessen könnte. Einige wenige, wie du etwa, beginnen jetzt über das weitgehend noise- und soundscape-Orientierte hinauszugehen, ihre eigenen Wurzeln dabei aber mitzunehmen, das Alte nicht zu vergessen...

B: Ich finde das sehr wichtig. Das ist bei allen Musikstilen so, das merkt man auch, wenn man nicht in einem Plattenladen arbeitet. Bei mir ist es so: Ich habe mit Industrial angefangen - die sogenannte Industrialmusik, also von Elektroakustik bis Lärm. Aber ich finde es nicht gut, wenn die Sachen, die wir hören, immer gleich tönen. Irgendwann habe ich also gemerkt, Industrial ist wie ein Kreis, es dreht sich immer um sich selbst. Aber wirklich. Auch die neuen Produktionen haben mir nichts mehr gebracht. Ich habe immer gedacht, das habe ich doch schon gehört. .. Diese Techno-Sache habe ich sehr interessant gefunden. Zuerst wegen der Vinylindustrie, die - hopp - wieder raufgegangen ist, das hat mir sehr gefallen. Und zweitens geht es sowieso um Elektronik. Die ganzen alten Synthies, analog ist wieder trendy geworden, das ist natürlich wieder total übertrieben, aber es gehört dazu. Und von da aus ist mein Interesse gewachsen, das auszuprobieren, aber wie du gesagt hast, ohne die Basis zu vergessen. Das ist überhaupt das Wichtigste. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte nie gedacht, dass ich anfangen würde, mehr rhythmische Sachen und Minimalismus zu benutzen. Wenn ich nicht in einem Plattenladen gearbeitet hätte, wer weiss, wie es sich entwickelt hätte. Von Anfang an, also noch vor der Kommerzialisierung von Techno, habe ich so viele verschiedene Projekte gehört, das hat mich sehr beeinflusst, denke ich.

A: Wie hat sich der Wechsel denn konkret vollzogen, ich meine, wenn man so lange unrhythmische, atmosphärische Sachen produziert hat wie du, die oft gerne unter dem Etikett Ritualmusik abgehandelt werden, wie kommt man da raus?

B: Zum Beispiel so, dass ich schon vorher viel mit Loops gearbeitet habe und dabei nicht nur der Klang wichtig war, sondern auch die Rhythmik, die sich dadurch entwickelt, das Hypnotische, die Wiederholung. So habe ich angefangen, die Rhythmik zu entwickeln. Die Rhythmusmaschine habe ich eh seit dem Anfang, seit 81, immer die gleiche Maschine, die jetzt voll im Trend ist für Techno. Ich habe die nür für ganz schnelle, übersteuerte Sachen benützt, mit Pedals und Effekten. Langsam habe ich die Effekte aber weggenommen, der Rhythmus ist langsamer geworden, und so habe ich sie eben als Rhythmusmaschine benutzt. Natürlich habe ich viel Ritual und Atmospharisches gemacht, aber ich habe auch viel EBM gehört, also rhythmischere Sachen.

A: Aber nicht selbst gemacht?

B: Naja, doch, jetzt kommt zum Beispiel in der Schweiz ein Sampler raus mit einem alten Stück, das tönt richtig nach EBM. Aber das war als Spass im Studio gemeint, das hat nichts zu tun mit dem BATCHAS-Konzept. Konzept in dem Sinn, dass, wenn ich eine CD rausgebracht habe, sie einen gewissen Sinn gehabt hat. Wie soll ich sagen... ein Thema, das zuerst da ist. Damals hätte ich nie gedacht, ich würde so etwas machen wie FREQ 63, also auch mit einem Thema, einem Konzept.

A: Was ist das Konzept bei Freq 63?

B: Ich bin auf die Idee gekommen eben durch das Techno-Movement, also mit der Frage, warum ist Techno überhaupt so trendy im Moment. Dann ist da der Zusammenhang mit der Maschine und der Technologie. Das hat was mit Elektronik und Computern zu tun. Das gehört auch zu dieser Generation dazu.

A: Wie wurden denn deine neueren Arbeiten von deinen bisherigen Hörern wahrgenommen?

B: Das ist schon sehr lustig. 1995, auf dem MUSIQUES ULTIMES-Festival in Nevers, wo ich gespielt habe, da kannte BATCHAS wirklich niemand, die erste CD wurde kaum vertrieben. Und dort waren genau diese Industrial-Leute vertreten, SOL INVICTUS und so, also die ganz Harten. Dann haben wir auch angefangen mit Geräuschen. Wir hatten elektronische Percussion, noch ein Cello und eine Violine. Roger am Synthesizer und ich mit einem Sampler. Nach 30 Minuten habe ich auf eine Taste gedrückt und es ist ein HipHop-Beat rausgekommen. Und das war sehr lustig, weil dann hast du wirklich die Ruhe gehört, also Silence. Das war ein komisches Gefühl. Das Stück ist vielleicht 6 Minuten gegangen und nach etwa 3 Minuten haben wir alle gemerkt - und deswegen ist das Stück dann auch länger geworden - dass 80 Prozent des Publikums total begeistert waren. Das hat mich extrem beeinflusst, also das, was danach die Leute über BATCHAS gesagt haben. Das heisst, erst das sogenannte Risiko und dann ... aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war eigentlich "die Dinge bewegen". Also eben nicht dieser Industrial, düster, ernst, experimentell und so weiter. Und nicht lustig, immer ernst, immer dieses Sich-ernstnehmen. Da wollte ich wirklich mit dem Fuss einfach raustreten - tak. Und das Publikum hat sehr gut reagiert. Ich persönlich habe Weltmusik sehr gern, die mit Rhythmus, also Afrika, Asien, überall. Ich habe ungefähr 1982 angefangen, Kassetten aufzunehmen und Industrial war für mich so etwas, das ich richtig in meinem Bauch gehabt habe. Aber irgendwann war es mir einfach viel zu düster. Ich meine depressiv-mässig. Und das hat mich natürlich extrem beeinflusst, weil ich so lebe wie ich spiele. Ich kann das nicht trennen, die Arbeit und wie ich mich selbst durch die Musik entwickelt habe. Es ist schwer für mich zu erklären, wieso viele bei der Industrial-Musik bleiben, Techno als Mainstream abtun, und andere nicht. Das hat vermutlich viel mit externen Einflüssen zu tun. Wo du lebst, was du machst. Schau dir zum Beispiel die Sheffield-Szene an, AUTECHRE usw. Sowas ist z.B. abhängig von einem Club. Was in einem Club passiert, beeinflusst extrem. Jemand kam daher und benutzte eine Rhythmusmaschine mal anders als bei "richtigem" Techno oder "richtigem" Industrial, und plötzlich hat es ganz viele Bands gegeben, die das gleiche gemacht haben. Ich finde die Sheffield-Szene sehr interessant. Jetzt ist es Mainstream, aber mir ist es ehrlich gesagt egal, wichtig ist, dass sie gute Musik machen und sie auch so halten. Okay, wenn die irgendwann mal auf einem Rave ein Techno-Trance-Stück spielen, dann würde ich halt einfach nicht mehr ihre Platte kaufen, fertig. Aber die Leute entwickeln sich, und das finde ich eben gut. Experimentieren heisst Ausprobieren, mit verschiedenen Sachen. Dafür ist es gut, mit Pseudonymen zu arbeiten. Als ich angefangen habe rhythmische Sachen zu spielen, ist der Name FREQ 63 daraus geworden. Ich wollte nie den Namen BATCHAS für diese Musik behalten, weil ich mir schon gedacht habe, dass die Leute nicht unbedingt positiv reagieren. Es ist etwas tricky, ein neues Pseudonym anzunehmen, weil es eben niemand kennt.

A: Aber auf der Freq 63 steht doch "performed by Batchas" drauf?

B: Ja, das wollte das Label so. Damit wir die verkaufen. Das kann ich auch verstehen. Aber FREQ 63 ist der Name für dieses Projekt. Und für BATCHAS, das heisst für diese Soundscapes und so, das würde ich gerne noch weiterhin machen, aber nicht immer das gleiche, sondern versuchen, es weiter zu entwickeln. Vor allem jetzt habe ich plötzlich wieder viele Angebote für Compilations oder eigene CDs, als BATCHAS. Als FREQ 63 sowieso. Viele Leute sagen mir, "Hey was ist los mit BATCHAS, wir hören schon lange nichts mehr". Diese Idee gefällt mir, weil, dann kann ich auch zurück und an sowas arbeiten. Für MYIASE haben wir letztens mehr Zeit investiert. Konzerte und so. Und MYIASE ist sehr in der Nähe von FREQ 63 und auch von ROGER ROTOR, das eigene Projekt von Roger. Er ist der zweite Mann bei MYIASE. Er macht die Rhythmik hauptsächlich. Damit haben wir 93 angefangen. Damals war es Harsh Electronics. Jetzt hat Roger eine neues Modularsystem gekauft... MYIASE hat sich extrem gut entwickelt, finde ich. In dem Sinn, dass man von der Basis profitiert, aber eben auch schaut, wie man mit Minimalismus und mit Rhythmik arbeiten kann. MYIASE ist ein Live-Projekt, wir improvisieren auf der Bühne nur. Es gibt nur eine Aufnahme aus dem Studio fur eine Compilation, aber das ist eine Ausnahme. Sonst sind die Veröffentlichungen Live-Mitschnitte, direkt vom Mischpult. Oder, wie auf der letzten Platte, ist eine Internet-Sendung aufgezeichnet, die ich gemacht habe. Eine Liveübertragung über Internet, mit Video gefilmt und mit Realtime-Audio aufgenommen. Roger hat die Aufnahme dann auf seinem eigenen Label herausgebracht. Der Name der Sendung ist "Terrain Glissant" und so heisst auch die Platte. Auf dieser Aufnahme ist auch ein Scanner drauf, den ich benutzt habe...

A: Ein Scanner?

B: Ja, ich muss leider sagen, bei den letzten drei Konzerten haben wir den nicht mehr benutzt, weil, SCANNER ist jetzt so angesagt, dass man den grad vergessen kann. Ich finde das schade, weil ich, seit ich Musik mache, extrem von Kurzwellen fasziniert bin, also alles was über oder unter uns so passiert. Diese Wellen, vor allem jetzt mit den Handys, es ist Wahnsinn was es jetzt alles für Wellen gibt, über Satellit und so. Und ich fand das eben lustig mit dem Scanner zu improvisieren, das heisst, live benutzen. Man bekommt lustige Gesprache rein..

A: Manchmal.

B: Also bis jetzt sind live immer lustige Diskussionen reingekommen.

A: Scanner selbst benutzt ja den Scanner fast gar nicht mehr.

B: Ja, eben. In Zürich bei einem Konzert mit PANASONIC und METAMKINE, habe ich den Scanner benutzt, und die Leute haben mich danach gefragt: "Was ist das für eine Kassette, die da gelaufen ist? Was sind das für Scheissstimmen?" Da hab ich mir gedacht, ok, wenn das so ist, dann lieber nicht. Der Moment, wenn man den Scanner einstellt und dann ein Gespräch kommt und das passt zum Sound, dann ist das interessant. Aber wenn man das nicht merkt, dann finde ich es sinnlos. Dann könnte ich besser einen Film nehmen und Dialoge auswählen. Es ist schade, aber er wurde eben zu oft benutzt, viel zu trendy.

A: Sind deine Cover eigentlich auch alle von dir selbst? Die sind ja alle recht unterschiedlich.

B: Ja. Das hat was mit dem Thema zu tun und eben auch mit der jeweiligen Zeit. Wenn du das Cover der "Robotique" von FREQ 63 meinst, du kannst dir nicht vorstellen, was für Probleme ich deswegen bekommen habe.

A: Was für Probleme?

B: Das war genau wie mit dem Beat, von dem ich dir erzählt habe - genau in der Mitte von dem Stück kam ein Hip-Hop-Beat, und das ist eine Herausforderung, irgendwie. Der Fuss, der hinaustritt - tak. Sagen wir also, es ist experimenteller Techno-Sound, das kann man, glaube ich, so bezeichnen. Und was kommt mit so einer CD? Eben, ein Cover, das nach Computer aussieht, oder sowas, eine gewisse Aesthetik. Diese Aesthetik wollte ich einfach andeuten. Bei dem Konzept ging es um die neue Generation, also die sehr jungen, die noch im Kindergarten sind, was die denken, wenn sie an Roboter denken, was Roboter für sie bedeuten. Dann bin ich in einen Kindergarten gegangen, eine Kollegin ist Lehrerin dort. Der habe ich gesagt, sie soll den Kindern sagen, sie sollen Roboter zeichnen, ohne Vorlage, ohne nichts, mal sehen, was rauskommt. Und mit dem habe ich dann die Musik gemacht, nicht umgekehrt. Was ich interessant finde ist, dass die Leute sagen, das Cover ist ok, lustig, was auch immer, aber es passt nicht zum Sound. Das ist sehr wichtig, finde ich, weil so sehen wir jetzt, dass jeder - glucklicherweise - Seine eigene Wahrnehmung hat. Und gerade die junge Generation ist total techno-beeinflusst. Das war für mich interessant, damit zu arbeiten.

A: Die meisten Kinder wachsen ja heute mit dem Computer auf.

B: Jaja, genau. Schau mal, der z.B., der das Cover gemalt hat, der ist vier Jahre alt, der hat da "03 SCORE" draufgeschrieben, aber er kann noch gar nicht "schreiben", er kann nicht mal einen Buchstaben schreiben!

A: Wahrscheinlich hat er das aus einem Videospiel.

B: Genau. Nintendo war das, hat er gesagt. Das war sehr lustig.

A: Auf diesem Wege merkt man, welche Wirkung Technologie auf die Wahrnehmung der Nachfolgegenerationen hat, oder haben wird.

B: Aber es gab Diskussionen mit dem Label deswegen. Wir sollten ein neues Cover machen. Da geht es dann um Marketing. Peinlich, wie das auch klingen mag, ich habe eine Bekannte in einem Pariser Laden fur Experimentelles, Techno und so, und sie hat erzählt, die CD wollte sich niemand auch nur anhören! Mir wäre es lieber, wenn die Leute sagen wurden, "was ist das für eine Scheissmusik", aber "was ist das für ein Scheisscover" verstehe ich nicht. Und da sehe ich dann auch, was ich mir von Anfang an gedacht habe. Den Challenge - die Herausforderung. Dann sieht man genau, wie die Leute vom Image beeinflusst sind, von der Appearance. Das heisst: "BATCHAS macht Krach" oder "MYIASE macht Krach" und "FREQ 63 darf nur Techno machen" und es muss auch so aussehen. Das ist sehr interessant. Aber Achtung, ich habe auch neues Design sehr gern, was jetzt passiert im Techno, es gibt manchmal Sachen, die mir extrem gut gefallen. Aber ich habe mir eben gedacht, es gibt genug davon. Und vor allem, ich mochte das Konzept, das dahintersteckt, durchziehen, bis zum Schluss, also bis zum Cover. Leider war es nicht möglich, einen Spielzeugroboter aus Japan zu nehmen und eine CD hineinzustecken. Das wäre interessant gewesen, aber das hätte zuviel gekostet.

A: Welche Rolle spielen bei dir Fehler eigentlich, gerade im Hinblick auf den Umgang mit Maschinen und die daraus resultierende Änderung der Wahrnehmung? Es besteht ja zur Zeit durchaus die Tendenz, eine gewisse Ästhetik daraus zu entwickeln, welche Fehler Maschinen auf welche Weise machen.

B: Das finde ich super. Ich mache das von Anfang an. Wenn du mit analogen Geräten arbeitest, geht das nicht anders. Zum Beispiel mein Minimoog ist ein Prototyp. Wenn du in Schweden bist, tönt der anders als in Zürich, sowieso. Und nach einer halben Stunde... es ist sogar ziemlich peinlich manchmal. Wir haben in Würzburg gespielt und ich habe Panik bekommen - das erste Mal, das ich wirklich Panik bekommen habe. Ich spiele gern mit dem Zufall, aber das war zuviel. Der hatte gar keinen Sound mehr, da war nur ein beep zu hören, sonst gar nichts mehr. Genau vor dem Konzert hat es wieder funktioniert. Das heisst, mit der Gefahr bist du sowieso immer konfrontiert, wenn du nur analog arbeitest, auch mit analogen Sequenzern, wirklich. Den Zufall benutzen und damit arbeiten, das ist aber natürlich etwas anderes, das finde ich sehr interessant. Jetzt z.B. habe ich ein neues Stück gemacht, fur eine Compilation vom INSTITUT FOR FEINMOTORIK [siehe artetakt #4]. Die haben fur diese Compilation eine CD geliefert, mit einer Rille drauf, mit einer Nadel gemacht. Diese CD legst du auf den Plattenspieler und spielst sie darauf ab. Damit machst du das Stück, was du willst, so ist das Angebot gewesen. Und damit habe ich eben einen Loop gemacht und digital übersteuert, mit Effekten. Und die CD selbst habe ich dazu auch noch im CD-Player abgespielt. Damit habe ich auch gearbeitet, mit diesem klick und krack und so weiter. Die Idee ist sehr interessant, auch wenn ich schon viel mit CD als Material gearbeitet habe. Aber jetzt wird es mit sowas bald auch so ähnlich sein wie mit dem Scanner. Wenn es trendy wird, kann man es gerade wieder vergessen. Wie mit dem Scanner oder mit Kurzwellen. '81 habe ich auch schon damit gearbeitet. Irgendwo gibt es da aber eine Grenze.



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